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Kapitelübersicht

Das Konzept der offenen Bewegungssettings

Kinder haben in der Regel genügend eigene Bewegungsimpulse für eine gesunde Entwicklung – wenn man sie nur lässt. Noch zu oft aber stossen sie auf Hindernisse: auf Angst und Verbote, auf wenig bewegungsfreundliche Lebensräume, auf ablenkende mediale Reize. Will man Kinder in Bewegung bringen, müssen in erster Linie diese Hindernisse abgebaut und den kindlichen Bewegungsbedürfnissen entsprechende Bedingungen geschaffen werden. Hier setzt das Konzept der offenen Bewegungssettings an. Das Grundlagenkapitel klärt, wie eine Bewegungsförderung in offenen Bewegungssettings aussieht und was man sich davon versprechen darf.

Bild Hintergrund

Innenräume bewegungsfreundlich gestalten

Jeder Unterrichtsraum kann so verändert werden, dass Kinder mehr Bewegungsmöglichkeiten erhalten. Welche Ideen und Möglichkeiten entwickelt und umgesetzt werden, hängt eng mit den räumlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen und der persönlichen Haltung zusammen. Zahlreiche Beispiele dokumentieren, wie unterschiedlich und den eigenen Bedürfnissen entsprechend Raum sich einsetzen lässt, sei es als leerer oder als voller, als strukturierter und strukturierender oder als multifunktional und flexibel genutzter Raum.

Bild Innen

Aussenräume als Bewegungslandschaften einrichten

Aussenräume sind per se auf Bewegung ausgerichtet. Die Unterschiede sind jedoch riesig – die Palette reicht von kleinen und kargen Anlagen bis zu grosszügigen Geländen mit zahlreichen Angeboten. Vielfältige Beispiele aus der Praxis mit ganz unterschiedlichen Aussenräumen erzählen von Erfahrungen und beschreiben Experimente und Ideen, wie das Spektrum der Bewegungsmöglichkeiten erweitert werden kann: vorhandene Geräte mit einfachen vielseitigen Materialien anreichern, zusätzliche und neue Sinnesanreize und Herausforderungen schaffen, den Handlungsspielraum vergrössern.

Bild Aussen

Regeln, Risiko, Einstellungen

Kinder stossen mit ihren Bewegungsideen oft zu rasch an Grenzen, welche die Erwachsenen ihrem Tun setzen. Damit werden vielerlei Bewegungs-, Spiel- und Entdeckungsmöglichkeiten verhindert. Dieses Kapitel handelt vom Umgang mit Regeln, Sicherheit, Risiko, Risikokompetenz, Sicherheitsbewusstsein und Einstellungen. Es beschreibt Prozesse, Erfahrungen und Erkenntnisse, welche die Teilnehmerinnen des Bewegungsprojektes damit gemacht haben, es schildert, wie sich ihre Einstellungen im Verlauf des Projektes verändert haben, und es berichtet, weshalb und wie sie heute vermehrt Bewegungsimpulse der Kinder zulassen und aufnehmen.

Bild Regeln

Bewegungsmuffel in Bewegung bringen

Es gibt Kinder, die den Zugang zur Bewegung nicht auto­matisch finden. Sie sind zurückhaltend, ungeschickt, motorisch unsicher, manche sind übergewichtig, scheu oder ängstlich. Damit diese Kinder das Potenzial der Bewegungsmöglichkeiten kennenlernen, entdecken und aktiv werden können, benötigen sie vor allem Sicherheit. Sie müssen darauf vertrauen können, dass sie weder gestört noch ausgelacht werden und dass sie Erfolg und Spass haben werden. Positive Vorbilder sind hierfür eine wichtige Grundlage. Dieses Kapitel liefert Denkanstösse und Erfahrungen, um zurückhaltenden Kindern das Tor zur Bewegung zu öffnen. 

Bild Bewegungsmuffel

Natur- und Bewegungsraum Wald

Der Wald bietet Möglichkeiten zum Klettern und Balancieren, zum Springen und Hüpfen, zum Kriechen und Rutschen, zum Bauen und Basteln. Er hält somit vielfältige Möglichkeiten für Spiel, Bewegung, Entdeckungen und Sinneseindrücke bereit und lässt der kindlichen Kreativität und Eigenaktivität viel Raum. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel Fantasie die Kinder schon nach kurzer Zeit entwickeln und wie wenig Anregungen sie von Erwachsenen brauchen, um im Wald in ein Spiel zu finden. Sie schaffen sich so ihre eigenen Übungssituationen für die Entwicklung ihrer Sinne, ihrer Motorik, ihrer sozialen und emotionalen Kompetenzen.

Bild Wald

Vom bewegten Kindergarten zur bewegten Eingangsstufe

Bewegung unterstützt die Kinder auch beim systematischen Lernen – das zeigt der Einblick in eine bewegte Unterstufe. Bewegung ist ein eigenes didaktisches Mittel und erhöht Motivation und Konzentration. Die gleiche Erfahrung machen auch Lehrpersonen des Kindergartens beim Zusatzunterricht für Fremdsprachige und bei der systematischen Entwicklungsförderung. Dies sind gewichtige Argumente, damit Bewegung auch in der Eingangsstufe ihren Platz findet.

Bild Schule

Bewegung und gesunde Zwischenverpflegung

Gesund essen und sich bewegen gehören eng zusammen. Ein bewegter Kindergarten, eine bewegte Schule is(s)t gesund. Im Unterricht lässt sich das Thema gesundes Essen direkt, kontinuierlich und nachhaltig mit dem bewegten Alltag der Kinder verknüpfen. Wie Kinder neugierig unbekannte Lebensmittel entdecken, wie sie Znüni-Pausen als geselligen Treffpunkt und Informationsort erleben, wie sie mit Freude gesunde Zwischenverpflegungen zubereiten und geniessen, wie Eltern mit einbezogen und Probleme bewältigt werden können – das vermitteln die reichhaltigen Erfahrungen der Projektteilnehmerinnen.

Bild Essen

Bezug: www.lehrmittel4bis8.ch

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